Machen Sie sich vom Bahnhof auf den Weg zu ihm, vorbei an der Stadtbücherei und der Lorenzkirche, Hofs ältester Kirche, zum Wärschtlamo-Denkmal am Sonnenplatz. Von dort durch die Altstadt, wo die Herren ihren Standplatz haben und zum Probieren der heißen Wurstspezialitäten einladen. Weiter geht es durch die Ludwigstraße am Rathaus vorbei in Richtung Saale. Ab hier genießt man einen schönen Blick auf den Bürgerpark Theresienstein bevor es durch die Saaleauen, vorbei am Hofer Hallenbad, gemütlich wieder zurück zum Bahnhof geht. Ein kleiner innerstädtischer Rundweg zum Schauen und Genießen.
Tradition seit 1871 - Im Jahr 1871 kam ein findiger Hofer Metzger auf die Idee, nicht die Leute zu der Wurst, sondern die Wurst zu den Leuten zu bringen. Er stattete einen Mitarbeiter mit Bätsch, lederna Jubbm und weißa Scherzn aus und gab ihm einen tragbaren, beheizten Kessel mit Wienerla, Weißa, Bauern und Gnaggern in die Hand. Dazu noch einen Korb mit Stölla und einem kleinen Gefäß mit Sempft. So zog er zu Schulen und Fabriken, um die hungrigen Leute zu verköstigen.
Heute haben die Wärschtlamänner meist einen festen Standplatz, und für die Hofer ein unverzichtbarer Halt beim Gang durch die Innenstadt.
Übersetzung:
Wärschtlamo Würstchenmann
Wienerla Wiener Würstchen
Gnagger Knackwürste
Weißa Weißwürste
Stölla Brötchen
Sempft Senf
Bätsch Kappe
lederna Jubbm lederne Jacke
weißa Scherzn weiße Schürze